815 Millionen Menschen leiden an Hunger

Dürren

Die Dürren bereiten den Menschen in Afrika sehr starke Probleme. Bild: © Oxfam International [CC BY-NC 2.0] - Flickr

Die Hungerkrisensituation in den Entwicklungsländern ist heutzutage sehr angespannt. Dort herrschen derzeit Gewaltkonflikte (Kriege), Klimakatastrophen, Vertreibung, und die Welt schaut zu. 815 Millionen Menschen sind laut Angaben der UN unterernährt. Die am meist betroffenen Gebiete sind Afrika (243 Millionen) und Asien (520 Millionen).

Trotz des globalen Fortschrittes in der weltweiten Lebensmittelversorgung verzeichnet der heutige Umstand eine Enttäuschung: In nur einem Jahr, von 2015 bis 2016, ist die Zahl der zusätzlich unterernährten Menschen auf 38 Millionen gestiegen. Damit wird ein Jahrhundertrekord gebrochen. Noch nie gab es einen derartig hohen Anstieg in so kurzer Zeit. In vielen Fällen sind Kriege und Konflikte dafür verantwortlich. Doch auch eine global verschlechterte Wirtschaftsleistung habe zu den furchtbaren Zuständen geführt.

Ein Sprecher der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) in Rom sagt: „Wir können uns nicht erlauben, diese Alarmglocken länger zu ignorieren.“

Damit rückt das Ziel der Vereinten Nationen, den Hunger und die Mangelernährung bis 2030 beseitigt zu haben, in weite Ferne. Denn nur durch Frieden und Stabilität kann dies erreicht werden.1

Immer mehr Kinder leiden an Mangelernährung, jetzt sind es schon 207 Millionen, die um ihr Leben kämpfen müssen. Dagegen leiden überwiegend in Industrieländern 41 Millionen Kinder an Übergewicht – ein bezeichnender Gegensatz.2

  1. Deutsche Welle: UN-Organisationen schlagen Alarm: Der Hunger nimmt weltweit wieder zu; 15.09.2017 []
  2. RT-Deutsch: UN: Größter Anstieg an Unterernährung seit einem Jahrhundert: 815 Millionen Menschen hungern; 20.09.2017 []

Über Arystarkh / earthlink

Ich bin der Arystarkh, 20 Jahre alt und engagiere mich freiwillig bei earthlink e.V. Ich will etwas für meine persönliche Entwicklung unternehmen und Menschen über Geschehnisse weltweit informieren. Darum mache ich den Bundesfreiwilligendienst.

Dieser Beitrag wurde unter Entwicklung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.