Awá fürchten um ihre Existenz

Bild: © n.v. -

“Der Bergbau zerstört uns unsere Zukunft.” Dies befürchten die Awá-Indianer und beziehen sich dabei vor allem auf die illegalen Formen des Bergbaus in ihrem Gebiet. Genauer gesagt geht es um ein mehr als 28.000 Hektar großes Schutzgebiet namens “Pena Carano”, das sich in der Nähe der Grenze zu Ecuador befindet. Den Awá ist es gelungen, Techniken zu entwickeln, die es ihnen erlauben, die natürlichen Ressourcen zu nutzen, ohne diese auszubeuten. Die Erhaltung des Regenwaldes ist ihnen besonders wichtig, da es dabei um die Natur und gleichzeitig um ihre Heimat geht.

Ein Jahr nachdem die Awá den illegalen Abbau von Gold in ihrem Territorium bei der Regierung gemeldet haben, hat sich an dessen Existenz nichts geändert. Weil Zwangsumsiedlungen zugunsten von Bergbau in Kolumbien vorkommen, fürchten die Awá nun um ihre Existenz. Aufgrund der großen Präsenz von Bergbauunternehmen in der Region, ist diese Angst berechtigt.

Die Awá fordern die kolumbianische Regierung auf, einzugreifen und den illegalen Aktivitäten in der Region ein Ende zu bereiten. Sie sehen die Natur und ihre Dorfgemeinschaft gefährdet.

Über christian / earthlink

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